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2019 Montag, 03. Jun 2019 18:30
Ort: Konferenzcenter im Hubert Burda Media Tower, Offenburg
Schweizer AI-Experte beim Marketing Club: „Artificial Intelligence ist kein Ersatz für menschliche Intelligenz“

„Riesige Mengen von Daten kostengünstig verarbeiten“ – wenn es nach dem Schweizer AI-Experten Prof. Urs E. Gattiker geht, ist das die Grundidee der Verwendung künstlicher Intelligenz. In seinem mitreißenden Vortrag im Hubert Burda Media Tower verriet er den Mitgliedern und Gästen des Marketing-Clubs Ortenau/Offenburg, wie sie AI optimal in ihre Marketing- und Vertriebsprozesse einbinden können. Gattikers Appell: „Technologien sollten Sie immer so nutzen, dass es Ihren Kunden einen Mehrwert bringt.“

Konkret empfiehlt der 63-jährige IT-Profi einen stufenweisen Ausbau von AI. Seine Erfahrung: „Fast alle Software-Lösungen, die wir in Unternehmen implementieren, entwickeln sich Schritt für Schritt“.  Grundsätzlich, so Gattiker, sei aber immer die Kombination aus menschlichen Stärken (Improvisation und Empathie) und systemseitigen Mehrwerten (Präzision und Ausdauer) entscheidend. Gattikers Zwischenfazit: „AI ist definitiv kein Ersatz für menschliche Intelligenz. Ein Unternehmen muss auch künftig jederzeit analysieren können, was es tut und warum.“

Vor diesem Hintergrund thematisierte Gattiker die Unterschiede zwischen Mensch und Maschine beim Lernen und Verstehen. „Menschliche Babys sind in der Lage, sich rasch ein intuitives Bild von der Welt zu machen, das als Basis für ihre Intelligenz dient. Sie lernen also viel über wenige spezifische Dinge.“ Anders, fuhr der Referent fort, verhalte es sich bei Systemen, die auf Basis von Algorithmen hinzulernen. „Maschinen können zwar schnell neue Muster identifizieren, haben aber keine eigene Vorstellung von der Welt. Das macht sie anfällig für Fehler. Algorithmen verhalten sich eben nur so, wie sie vom Menschen programmiert wurden.“ Deshalb lautet Gattikers Prognose: „In den Fällen, in denen Entscheidungen mit Hilfe eines Algorithmus klar und fehlerfrei definiert werden können, ersetzen Maschinen künftig die menschliche Arbeitskraft.“

Auf der anderen Seite werde vor allem die Überprüfung von Algorithmen durch den Menschen unabdingbar bleiben, um maschinelle Fehler und Ungerechtigkeiten zu vermeiden, sagte Gattiker. „Verstand und Empathie sind dabei die größten Waffen des Menschen. Mit ihnen können Strategien für einen effizienten Umgang mit fehlerhafter Software entwickelt werden.“ Gerade die verheerenden Flugkatastrophen der Boeing 737 Max 8 hätten neuerlich gezeigt, dass der Mensch im äußersten Notfall „von Autopilot auf manuelle Steuerung umschalten können muss“, mahnte Gattiker an.

Umso eindrücklicher fiel Gattikers Schlussappell an das Publikum aus: „Das Wichtigste beim Thema AI ist, dass wir alle mitdiskutieren, wo genau die Entwicklung hingehen soll. So funktioniert Demokratie.“ Übergreifend gebe es einen ganzen „Rattenschwanz an neuen Herausforderungen“, die das Thema mit sich bringe. Gattiker abschließend: „Neben dem Schutz der Privatsphäre und ethischen Fragen der Datenverwertung spielen auch Themen wie Umwelt- und Klimaschutz eine Rolle.“ Bis 2025 werde demnach die Industrie der Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) rund acht Prozent der Treibhausgasemissionen verursachen. Zugleich bewertet es Gattiker kritisch, dass zur Herstellung von Smartphones seltene Rohstoffe verbraucht werden.  „Das alles hat nicht absehbare Konsequenzen für unsere Umwelt“, monierte er. Auch deshalb trage jeder Einzelne Verantwortung für die weitere Entwicklung der AI-Technologie.

Weitere Informationen zum Thema sowie ein Whitepaper von Urs E. Gattiker mit dem Titel „Künstliche Intelligenz: Roboter Lisa räumt die Küche auf und jobbt als Wirtschaftsprüfer“ finden Sie unter folgenden Links:

http://mclago.com/download/30/ 

https://mclago.com/?p=10393 



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